So sehen die Schönheitsideale anderer Länder aus.

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Schönheit liegt, wie das Sprichwort treffend formuliert, immer im Auge des Betrachters. Ob schiefe Zähne, zusammengewachsene Augenbrauen oder ein winziger Fuß – in jeder Kultur gilt etwas anderes als schön. Gerade das, was du womöglich als Makel ansiehst, ist in einem anderen Land ein begehrtes Schönheitsmerkmal.

Wir haben dir 10 der skurrilsten Schönheitsideale zusammengestellt:

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1.) Thailand

In Thailand und weiten Teilen der asiatischen Welt gilt blasse Haut als besonders schön und als Statussymbol, sodass Frauen alles daran setzen, ihr Äußeres vor der Sonne zu schützen. Deshalb tragen sie, neben langen Badeanzügen, auch gern einen „Facekini“, wenn sie an den Strand gehen.

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2.) China

In China gab es lange Zeit ein sehr absurdes Schönheitsideal: Lotusfüße. Dabei wurden jungen Mädchen die Füße abgebunden, um deren Wachstum zu hemmen. Durch hartes Bandagieren wird der Fuß im Laufe der Jahre komplett deformiert, damit er eine Idealgröße von 10 Zentimetern erreicht. Auch wenn es den Frauen damit beinahe unmöglich war zu laufen, war es eine anerkannte Praxis. Lotusfüße galten als attraktiv und waren ein Zeichen von Wohlstand, da die Frauen das Haus nicht verlassen und z.B. arbeiten gehen mussten. Heute ist diese Praxis zum Glück verboten.

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3.) Tadschikistan

Tadschikistan ist ein gutes Beispiel dafür, dass es kein allgemeingültiges Schönheitsideal gibt. Denn wo westliche Kulturen zupfen wie die Weltmeister, gilt es in diesem Land als besonders schön, wenn die Augenbrauen zusammenwachsen.

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4.) Brasilien

Brasilien ist berühmt für seine Strände, den Karneval und leicht bekleidete Frauen, die Samba tanzen. Da dabei der Po besonders zur Geltung kommt, verwundert es nicht, dass die Brasilianer pralle Popos mögen. Viele lassen sich sogar ihren Po durch Operationen aufpolstern, um dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen.
Lange Zeit gab es in Brasilien aber noch ein weiteres Ideal: Es galt als schick, kleine Brüste zu haben. Große Brüste waren ein Hinweis auf die ethnische Herkunft und somit Ausdruck der „ärmeren“ Gesellschaft. Heute wandelt sich dieser Trend unter dem zunehmenden Einfluss der westlichen Welt und vor allem der USA dahingehend ab, sich die Brüste eher vergrößern zu lassen.

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5.) Japan

Auch in Japan gibt es unzählige – für die westliche Welt merkwürdig anmutende – Schönheitsideale. So zählen neben der blassen Haut auch schiefe Zähne als schön. Sie gelten als süß und so lassen sich sowohl Männer als auch Frauen ihre Zähne beim Zahnarzt „richten“, um dem Ideal zu entsprechen.

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6.) Iran

In keinem anderen Land der Welt finden so viele Nasenoperationen statt wie im Iran. In weiten Teilen der Welt sind Nasenkorrekturen mittlerweile durchaus üblich, doch wird die Prozedur dann oftmals heimlich, still und leise durchgeführt. Ganz anders im Iran, denn dort gilt es als Statussymbol, sich eine teure Nasenkorrektur leisten zu können. Sogar das Pflaster bzw. der Verband, den man nach der Operation tragen muss, gilt als absolutes Schönheitsmerkmal und wird voller Stolz zur Schau gestellt.

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7.) Papua-Neuguinea

In Papua-Neuguinea leben noch viele indigene Völker, die ihre ganz eigenen Rituale und Mythen besitzen. So wird als Zeichen der Kraft ein Ritual an Männern durchgeführt, welches sich „Skarifizierung“ nennt. Die Haut der Krieger wird so eingeschnitten, dass sie besonders dicke Narben bildet. Wenn die Haut verheilt ist, soll sie der eines Krokodils gleichen. Diese Narben symbolisieren oftmals die Stammeszugehörigkeit, aber auch die körperliche Reife der Krieger.

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8.) Neuseeland

Auch in Neuseeland finden sich unter den Maori noch viele traditionelle Rituale. Besonders die auffälligen Tätowierungen, oftmals im Gesicht, sind vielen bekannt. Die Farbe wird jedoch mittels einer Kratz-Technik unter die Haut gebracht, wodurch ein vernarbtes Hautbild entsteht. Die Tattoos symbolisieren den Übergang vom Kindes- zum Erwachsenenalter und finden sich bei Männern vor allem im Gesicht, auf den Oberschenkeln sowie am Gesäß und bei den Frauen meist am Kinn, auf den Lippen oder der Stirn.

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9.) Korea

Ein weiterer, doch recht kurioser Trend lässt sich seit einigen Jahren in Korea feststellen. Dort lassen immer mehr Frauen aufgrund ihrer eher spärlichen Behaarung im Intimbereich Schamhaartransplantationen durchführen. Wo wir jedem Haar den Kampf ansagen, gilt es dort als Zeichen von Fruchtbarkeit.

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10.) Russland

In Russland gelten lange Beine als schön. In einer Klinik in Kurgan können sich Menschen dafür sogar operieren lassen. In einer 12-monatigen Prozedur werden ihnen die Beine unter unfassbaren Schmerzen verlängert. Für ein paar Zentimeter längere Beine werden ihnen die Knochen gebrochen und die Beine danach geschient, sodass sie in der gewünschten, längeren Form wieder zusammenwachsen.

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Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass wir Menschen immer genau das wollen, was wir nicht haben. So nehmen einige von uns ein hohes Maß an Schmerzen und Leid auf sich, um sich optisch zu verändern und gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen. Über Sinn und Unsinn lässt sich dabei sicherlich streiten.

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