15 Signale der Natur, die Unheil ankündigen

Extremwetterereignisse, Erdbeben, Tsunamis oder Waldbrände haben nicht nur verheerende Auswirkungen auf die Erde, sondern auch auf Lebewesen, insbesondere den Menschen.  Bei Naturkatastrophen kann eine frühzeitige Warnung deshalb helfen, Menschenleben zu retten und die Folgen des Unglücks zu mildern.

Doch nicht alle Katastrophen und gefährlichen Situationen lassen sich durch Frühwarnsysteme voraussagen bzw. manchmal trifft auch die Hilfe nicht rechtzeitig ein. Aus diesem Grund kann es wichtig sein, die Zeichen der Natur richtig zu deuten. So kannst du lauernde Gefahren frühzeitig erkennen und dich selbst in Sicherheit bringen.


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1. Gefrorene Gewässer

Auch wenn es ungewöhnlich klingt, so passieren doch immer noch viele Unfälle auf zugefrorenen Gewässern. In einigen Regionen der Erde wird es so kalt, dass Seen über mehrere Tage oder sogar Monate zufrieren und eine dicke Eisschicht bilden, die sogar Autos aushält. Doch das bedeutet nicht, dass das bei allen gefrorenen Gewässern der Fall ist und sie dich tragen können. Besonders in milderen Gebieten solltest du einen zugefrorenen See generell nicht betreten, ganz egal, ob du es woanders bzw. in einem vergangenen Winter schon getan oder andere dabei beobachtet hast.

 
 
 
 
 
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2. Das Verhalten von Vögeln

Auch wenn sich Forscher noch nicht einig sind, ob alle Tiere Naturkatastrophen besser oder frühzeitig wahrnehmen, ist jedem klar, dass Vögel vor einem nahenden Sturm oder Tornado davonfliegen werden.
Achte deshalb auf das Flugverhalten der Vögel, wenn du in der Natur unterwegs bist. Wissenschaftler konnten nämlich beweisen, dass einige Vogelarten sehr wohl in der Lage sind, zu lokalisieren, wann und wo ein heftiger Sturm und damit eine lebensgefährliche Situation auftreten könnte. Die Tiere können – für Menschen nicht hörbaren – niederfrequenten Infraschall von Stürmen in der Nähe wahrnehmen und richten sich nach diesen Geräuschen, um im Notfall in die richtige Richtung fliehen zu können.

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3. Kleine Pflanzenkunde

Spaziergänge oder Ausflüge in den Wald sind perfekt, um sich zu erholen und zu entspannen. Viele Menschen ernten dabei gern wild wachsende Beeren, Wildkräuter oder Pilze, die sie dann zu Hause zum Kochen verwenden. Doch besonders bei Pilzen ist Vorsicht geboten. Wachsen sie in der Nähe eines Baumes, solltest du sie besser nicht essen. Denn bei ihnen kann es sich um den Karbolegerling, auch „zerstörerischer Engel“ genannt, handeln. Er ist leicht mit dem Weißen Anischampignon zu verwechseln und sein Verzehr kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Vermeide es deshalb, Pilze zu sammeln, wenn du dich nicht auskennst, oder werde misstrauisch, wenn beim Braten oder Kochen widerliche Gerüche aufsteigen.

Übrigens: Diese 6 Lebensmittel solltest du vor dem Verzehr nicht abwaschen.

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4. Wolkenformationen

Wolkenformationen zu beobachten oder in ihnen sogar Formen oder Tiere zu erkennen, macht Spaß, und bestimmt hat das schon jeder von uns getan. Doch in Regionen mit einem hohen Tornado-Risiko können bestimmte Formationen ein Warnzeichen für einen nahenden Wirbelsturm sein. Solltest du eine tief hängende Wallcloud entdecken, versuche, dich so weit wie möglich von der Wolkenwand zu entfernen oder in einem Keller Schutz zu suchen. 

 
 
 
 
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5. Haie retten Leben

Wenn du dich mit einem Boot auf dem offenen Meer befindest und ein Schwarm Haie an dir vorbeizieht und immer tiefer ins Wasser hinabtaucht, bedeutet das in der Regel nichts Gutes. Du solltest kehrtmachen und in den sicheren Hafen zurückfahren. Denn Haie sind sehr feinfühlige Tiere, die schon kleinste Veränderungen im Ökosystem wahrnehmen. So kann es sein, dass sie vor einem Sturm oder Hurrikan fliehen, der sich mit einem Luftdruckabfall bemerkbar macht. Diesen haben die empfindlichen Tiere frühzeitig gespürt und versuchen nun, aus der Gefahrenzone zu entkommen.

Hier findest du 20 Tiere, die die meisten Menschen töten. Welchen Platz der Hai belegt, ist wirklich überraschend.

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6. Meeresrauschen

Das Rauschen von Wellen wirkt auf die meisten Menschen äußerst beruhigend und lässt sie herrlich entspannen. Doch so schön Meeresrauschen auch ist, der Ozean ist groß und manchmal auch gefährlich. Sobald du ein komisches Geräusch hörst, das eher an einen quietschenden Zug erinnert, solltest du sofort fliehen, denn es kann sein, dass ein Tsunami direkt auf dich zukommt. Vernimmst du dieses ungewöhnliche Geräusch in einer besonders gefährdeten Region, warne sofort andere Menschen um dich herum und bringe dich schnellstmöglich in Sicherheit.

In diesem Artikel erfährst du noch 15 weitere Tipps für das richtige Verhalten am Strand oder im Freibad.

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7. Hunde erkennen Krankheiten

Sie sind nicht nur der beste Freund und treueste Begleiter des Menschen, sondern sie können dir sogar das Leben retten. Mit ihrer Nase können Hunde sogar Krankheiten wie Krebs erschnüffeln. Wissenschaftler vermuten, dass sie die veränderten Krebszellen wahrnehmen können und einen Spürsinn für körperliche Beschwerden ihrer Besitzer entwickeln. Wenn dein Vierbeiner also anfängt, vermehrt an einem bestimmten Teil deines Körpers zu schnüffeln oder zu lecken, solltest du dieses Indiz ernst nehmen und dich von einem Arzt untersuchen lassen.

Um deinem Hund eine Freude zu bereiten, findest du hier 14 Produkte, bei denen sich Haustierbesitzer nur denken: „Endlich!“.

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8. Grüne Gewässer

Bevor du und/oder deine Kinder in einem Gewässer schwimmen gehen, solltest du immer zuerst einen Blick auf die Farbe des Wassers werfen und darauf achten, ob sich wilde Tiere im oder am Gewässer tummeln. Wenn Wildtiere den See, den Fluss oder das Meer meiden und dir eine grünliche Farbe auffällt, vermeide es, mit dem Wasser in Kontakt zu kommen. Die grüne Farbe kann Rückschlüsse darauf geben, dass das Gewässer mit Algen verunreinigt ist, die eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere darstellen können. Insbesondere Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Kinder und Schwangere sollten das Baden in den betroffenen Gewässern vermeiden. 

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9. Quakende Frösche

Frösche können das Wetter oder zumindest Regen vorhersagen. Nicht ohne Grund werden Meteorologen häufig scherzhaft als Wetterfrösche bezeichnet. Reptilien haben ein besonders gut ausgeprägtes Wetterempfinden, weil sie wechselwarm und darauf angewiesen sind, zu wissen, wie warm, kalt, trocken oder feucht es in ihrer Umgebung ist. Forscher gehen deshalb davon aus, dass sie über die Jahrtausende einen feinen Spürsinn für Wetterphänomene entwickelt haben. Quaken die Frösche in deiner Umgebung lauter als zuvor, kann es bedeuten, dass sich Regen ankündigt. Es lohnt sich also, ihnen zuzuhören. So kannst du rechtzeitig das Weite suchen.

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10. Ein Blick in den Himmel

In alten Sprichwörtern findet sich häufig ein Körnchen Wahrheit. So richten sich auch heute noch viele Bauern nach dem Sprichwort: „Abendrot – Gutwetterbot; Morgenrot – Schlechtwetter droht!“ Denn die Farbe und vor allem die Intensität der Färbung können etwas darüber aussagen, wie das Wetter in den kommenden Tagen wird. Schau deshalb ruhig auch mal in den Himmel, wenn du das Wetter vorhersagen und wissen willst, ob es am nächsten Tag regnen wird oder nicht.

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11. Insekten

Selbst die kleinsten Lebewesen können dich vor nahenden Veränderungen warnen. Marienkäfer z.B. erkennen schon früh, ob eine Hitzewelle droht, und fangen bei hohen Temperaturen an, sich „aneinanderzukuscheln“, um sich so vor dem Austrocknen zu schützen. Wenn du also Marienkäfer siehst, die sich in einer großen Gruppe zusammengekauert haben, kannst du mit extrem hohen Temperaturen rechnen, die deinen Kreislauf eventuell stark belasten.

Übrigens: Diese Liste hilft dir, deinen Insektenstich zu identifizieren.

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12. Tote Fische am Strand

Selbstverständlich ist es nicht schön, wenn man am Strand ein totes Tier findet. Doch das allein ist noch kein Grund zur Besorgnis. Erst wenn eine große Zahl toter Tiere an den Strand gespült wurde, sollte man stutzig werden und das Gewässer unbedingt meiden. Denn es kann bedeuten, dass etwas mit der Wasserqualität nicht stimmt oder das Wasser sogar vergiftet ist. Es können Chemikalien ins Wasser gelangt sein oder sich Bakterien angesiedelt haben, die auch dem Menschen gefährlich werden können. Doch auch hohe Temperaturen oder andere Umwelteinflüsse können ein Grund für das Sterben der Tiere sein. Egal, weshalb die Tiere verendet sind, auf einen Sprung ins kühle Nass solltest du in einem solchen Fall definitiv verzichten.

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13. Der Mond

Eine Höhle am Strand zu entdecken, ist aufregend und weckt bei vielen die Abenteuerlust. Doch man sollte sich nicht auf eigene Faust hineinwagen, schon gar nicht, wenn Vollmond bevorsteht. Der Mond beeinflusst nämlich die Gezeiten und bei Vollmond ist der Wasserstand des Meeres niedriger als normal. So werden einige Höhlen erst in dieser Mondphase sichtbar bzw. zugänglich. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel bei Voll- und Neumond aber auch wieder schneller an, da Sonne, Mond und Erde annähernd in einer Linie zueinander stehen und durch die größeren Kräfte sogenannte Springfluten verursachen. Es besteht also die Gefahr, dass man aus einer solchen Höhle nicht mehr rechtzeitig herauskommt und in der Falle sitzt. Erkunde Höhlen immer nur mit einem erfahrenen Guide und meide solche, die vorher an dieser Stelle noch nicht zu sehen waren.

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14. Achtung neben einem Bienenstock

Bienen sind in der Regel nicht besonders gefährlich und stechen nur, wenn sie sich angegriffen oder bedroht fühlen. Denn nachdem sie jemanden gestochen und ihren Stachel verloren haben, sterben sie. Bei Gefahr senden Bienen Pheromone aus, die ihre Artgenossen im Bienenstock warnen und in Angriffsposition bringen, um den Eindringling so schnell wie möglich aus dem Territorium zu vertreiben und vom Bienenstock fernzuhalten. Da sie im Sommer allerdings vom süßlich riechenden Schweiß vieler Menschen angezogen werden, kommt es öfter zu Begegnungen mit Bienen. Für Allergiker kann dabei schon der Stich einer einzelnen Biene tödlich enden, mehrere Stiche können aber auch für Nicht-Allergiker gefährlich werden. Wenn du dich in der Nähe eines Bienenstocks befindest und gestochen wirst, solltest du schnell wegrennen, um nicht auch noch von den anderen Bienen attackiert zu werden. 

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15. Ein grüner Himmel 

Zieht ein Gewittersturm auf, dann verdunkelt sich der Himmel. Wenn er gleichzeitig einen unheimlichen grünen oder blaugrünen Farbton annimmt, löst das Unbehagen aus und verheißt nichts Gutes. Die ungewöhnliche Farbe entsteht, wenn sich das rote Licht der untergehenden Sonne mit dem blauen Licht eines Sturms vermischt. Ein solcher Himmel galt nicht ohne Grund seit jeher als böses Omen und Vorbote eines Hagelschauers oder Tornados. Suche dir deshalb schnell einen Unterschlupf in einer Garage oder einem Keller, wenn du einen solchen Himmel beobachtest, um dich nicht unnötig zu gefährden. 

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Den gewaltigen Kräften der Natur haben Mensch und Tier selten etwas entgegenzusetzen. Um dich zu schützen, solltest du deshalb auch auf die Zeichen der Natur achten und dich dadurch rechtzeitig in Sicherheit bringen. 

Vorschaubilder: © pinterest/North Spore © instagram/tayloredphotography__

Quelle:

Tipps zum Reisen, Vorschaubilder: © pinterest/North Spore © instagram/tayloredphotography__

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