Häufige Probleme sehr intelligenter Menschen.

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Kennst du deinen eigenen IQ? Wahrscheinlich nicht, denn die wenigsten haben schon einmal einen Intelligenztest gemacht. Eine weit verbreitete Meinung ist aber, dass sehr intelligente Menschen leichter durchs Leben kommen und auch erfolgreicher sind. Intelligenz gilt deshalb häufig als wünschenswerte Eigenschaft.

Dass überdurchschnittlich intelligente Menschen es aber auch ganz schön schwer haben können, ist vielen nicht klar. Eine hohe Intelligenz kann ganz die Betroffenen vor allerhand Probleme im Alltag stellen und sogar zur Last werden. Dies ist schätzungsweise bei 500.000 Menschen in Deutschland der Fall. 

Besonders intelligente Menschen ersetzen „Fühlen“ oft mit „Denken“, was die Kluft zwischen geistigen und emotionalen Fähigkeiten vergrößert. Die daraus resultierenden Probleme reichen dabei von Selbstzweifeln über Langeweile bis hin zu Überforderungen bei ganz alltäglichen Dingen.

10 der häufigsten Probleme hochintelligenter Menschen sind hier für dich zusammengefasst. Wenn du dich darin wiedererkennst, kann das unter Umständen ein Indiz dafür sein, dass auch dein IQ über dem Durchschnitt liegt.

1.) Sie haben Selbstzweifel

Sehr intelligente Menschen denken viel über alles und jeden nach. Natürlich auch über sich selbst. Dass sie dabei einen sehr hohen Anspruch an sich stellen, ist wenig verwunderlich. Dies führt allerdings schnell zu Enttäuschungen und Selbstzweifeln. Besonders, wenn ein positives Feedback fehlt.


2.) Sie tun sich schwer mit Entscheidungen

Ein weiteres Problem, auf das besonders intelligente Menschen häufig treffen, ist, dass sie sehr viele Interessen haben. Somit verzetteln sie sich gern einmal, fangen zum Beispiel verschiedene Studiengänge an und brechen diese wieder ab. Es fällt ihnen schwer, sich zu spezialisieren, da sie am liebsten alles gleichzeitig machen wollen. Im Job fehlt ihnen daher manchmal die notwendige Zielstrebigkeit.

3.) Sie sind schlecht im Small Talk

Überdurchschnittlich intelligenten Menschen fällt Small Talk meist schwer. Sie können mit „leichten Themen“ nichts anfangen oder wollen sie gleich in einen größeren Zusammenhang einbetten. Dadurch wirken intelligente Menschen oft besserwisserisch oder gar abweisend. Heucheln sie dann doch Interesse, wird es häufig anstrengend – und zwar für beide Seiten. 

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4.) Sie ziehen bei einem Streit den Kürzeren

Die eigene Meinung zu vertreten oder gar für sie einzustehen, fällt sehr intelligenten Menschen oftmals schwer. Selbst dann, wenn sie ihre Position genauestens kennen. Das liegt daran, dass sie sich sehr gut in ihren Streitpartner hineinversetzen und dessen Argumente verstehen können. Bei einem Streit suchen sie gedanklich stets nach einem Kompromiss. Doch bevor sie ihre Lösung präsentieren können, ist der Streit häufig schon vorüber und ihr Gegenüber fühlt sich im Recht.

5.) Sie denken mehr, als sie sprechen

Auch wenn sie ein Gespräch brennend interessiert, sind sehr intelligente Menschen oft die Ruhigsten in der Runde. Kein Wunder, denn sie sehen bei jedem Gedanken immer auch gleich den ganzen Kontext und beziehen unterschiedliche Perspektiven mit ein. Aus diesem Grund verpassen sie schon einmal den Einsatz, da ihre Gesprächspartner bereits beim nächsten Thema sind. Oder aber die anderen Gesprächsteilnehmer schauen sie mit großen Augen an, weil sie die Gedankengänge nicht nachvollziehen können.

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6.) Sie sind übermäßig selbstkritisch

Wie bereits angedeutet, stellen intelligente Menschen oft einen hohen Anspruch an sich, was zu Selbstzweifeln führt. Das Herunterspielen eigener Leistungen reicht dabei häufig so weit, dass viele überdurchschnittlich intelligente Menschen glauben, sie bekämen nichts zustande. Trotz eines beeindruckenden Lebenslaufs haben sie das Gefühl, nichts zu taugen.

7.) Sie wirken arrogant

Bei besonders intelligenten Menschen hört man öfter Sätze wie: „Das habe ich eben schnell in der Mittagspause gemacht“, oder: „Es war überhaupt kein Problem.“ Dadurch wirken sie arrogant und schüchtern andere – ohne böse Absicht – ein. Dabei wollen sie eigentlich nur ihre eigene Leistung herunterspielen.

8.) Sie langweilen sich schnell

Im Job, aber auch allgemein, langweilen sich hochintelligente Menschen sehr schnell. Wenn sie dann nach mehr oder interessanteren Aufgaben fragen, werden sie oft als Streber abgestempelt. Sie müssen konstant gefordert werden. Ein eintöniger Job ist nichts für sie. Weshalb sie ihn auch öfter wechseln.

Hängen Sie aber wider Erwarten doch in einem abwechslungslosen Beruf fest, bekommen Sie aufgrund der andauernden Unterforderung Probleme, ihren täglichen Verpflichtungen nachzukommen.

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9.) Sie sind sehr perfektionistisch

Aufgrund ihrer übermäßigen Selbstkritik versuchen überdurchschnittlich intelligente Menschen alles 100%ig zu erfüllen. Eine Aufgabe, die nur zu einem Großteil fertiggestellt wurde, gibt es bei ihnen nicht. Sie wollen ein perfektes Ergebnis. Dass sie dadurch manche Aufgaben nicht rechtzeitig beenden, ärgert sowohl die Kollegen als auch die Chefs.

10.) Sie fühlen sich häufig überfordert

Wegen ihres hohen Anspruchs an sich selbst spüren sehr intelligente Menschen im Job und anderen Lebenssituationen schnell eine Überforderung und leiden unter Versagensängsten. Sie vertrauen sich und ihren Fähigkeiten nicht genug. Auch die umfassendere Verarbeitung komplexer Prozesse in ihrem Gehirn führt dazu, dass sie sich oft erschöpft oder überfordert fühlen.

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