Jeder, der ein Tattoo hat, hasst solche Sprüche und Fragen.

Jeder vierte Deutsche ist tätowiert und 21 Prozent der Nicht-Tätowierten denken ernsthaft darüber nach, sich ein Hautbild stechen zu lassen – das hat zumindest eine Studie aus dem Jahr 2017 ergeben.

Bei dieser Vielzahl an Tattoo-Liebhabern ist es umso überraschender, dass sich Körperschmuckträger noch immer häufig mit klischeehaften Fragen und Kommentaren rundum ihre Tätowierung(en) herumschlagen müssen; kein Wunder also, dass ihnen bei diesen 15 nervigen Fragen und Kommentaren die ein oder andere bissige Bemerkung auf der Zunge liegt:

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1.) „Hat das weh getan?“

„Nein, denn ich finde es total toll, wenn mir jemand mehrere tausend Mal pro Minute eine Nadel in den Arm schießt!“

2.) „Was sagen deine Eltern dazu?“

„Sie fragen mich bei jedem Tattoo, ob mir schon wieder das Papier ausgegangen ist.“

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3.) „Wird das bei dir auf Arbeit toleriert?“

„Nein, deswegen bin ich ja auch ein armer Schlucker, der permanent auf der Straße rumhängt.“

4.) „Hat dein Tattoo eine Bedeutung?“

„Ja, aber das geht dich einen feuchten Dreck an – und übrigens muss Körperschmuck keine Bedeutung haben, du fragst Leute mit Piercings ja auch nicht, ob das Metall in ihrem Körper eine Bedeutung hat!“

5.) „Ich würde mich niemals tätowieren lassen, aber an dir sieht es gut aus.“

„Stimmt, Tattoos kann nicht jeder tragen.“

6.) „Bereust du deine Entscheidung?“

„Das Einzige, was ich bereue, ist diese Unterhaltung hier.“

7.) „Zeig mal!“

„Wenn ich dir alles zeigen wollen würde, hätte ich etwas Freizügigeres angezogen, damit du es sehen kannst. Leider habe ich aber heute Morgen vergessen, dass ich mir mein Tattoo nicht ausschließlich für mich, sondern für alle anderen habe stechen lassen!“

8.) „Bist du jetzt süchtig danach?“

„Nicht so süchtig wie nach Zigaretten, Alkohol und harten Drogen.“

Session 5: Finished!

9.) „Und wenn dir das Motiv in ein paar Jahren nicht mehr gefällt?“

„Da ich völlig vergessen habe, mir vorher Gedanken über mein Tattoo zu machen, werde ich es mit Sicherheit bereuen; am besten fange ich gleich morgen damit an.“

10.) „Wie viel hast du dafür bezahlt?“

„Nichts, ich habe meine Schuld in Naturalien beglichen.“

11.) „Und was ist, wenn dein Traumpartner Tattoos nicht attraktiv findet?“

„Tja, dann ist es wohl nicht mein Traumpartner.“

12.) „Ohne hast du besser ausgesehen.“

„Das denke ich auch jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel schaue!“

 

Ein von @thatlaughdoeeee geteilter Beitrag am

13.) „Ich würde mir nur ein Tattoo stechen lassen, das man nicht sehen kann.“

„Stimmt, ich hätte auch gern ein Tattoo, das ich die ganze Zeit vor mir selbst verstecken muss.“

14.) „Wie sieht das aus, wenn du alt bist?“

„Keine Ahnung, aber faltige Haut sieht meiner Meinung nach auch ohne Tattoos nicht unbedingt sexy aus, trotzdem es gibt viele alte Leute, die ihre Tätowierungen mit Stolz tragen.“

15.) „Und das bleibt jetzt für immer?“

„Ne, das ist ein Abziehbild aus der Bravo.“

imgur / partyspooper

Jeder, der mindestens eine Tätowierung hat, kennt diese 15 Fragen und Kommentare zur Genüge - vor allem wenn das Tattoo nicht unbedingt jeden Geschmack trifft oder sogar schiefgegangen ist.
In solchen Momenten müssen sich Tätowierte insgeheim wahrscheinlich jedes Mal das genervte Augenrollen verkneifen, wenn mal wieder ein Nicht-Tätowierter mit einer klischeehaften Unterhaltung um die Ecke kommt – dabei zeigt dieser mit seinen Äußerungen nur reines Interesse und macht dem Tätowierten damit ein indirektes Kompliment, also nehmt die Fragen und Kommentare einfach mit Humor.

Quelle:

cosmopolitanjetzt

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