9 Haustiere, die den Charakter ihrer Besitzer verraten.

Wie kommt es, dass sich manche Menschen nie und nimmer vorstellen könnten, ihr Zuhause mit einer Katze zu teilen, aber den Hund mit im eigenen Bett schlafen lassen? Was treibt den einen dazu, für Mäuse einen Krabbelpalast einzurichten, während der andere sie an seine Schlangen verfüttert?

Alles nur Geschmacksache? Keineswegs! Forscher der unterschiedlichsten Universitäten – von Wien über Melbourne bis Berkeley – sind inzwischen davon überzeugt, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit eines Menschen und seiner Vorliebe für ein bestimmtes Tier besteht.

Die Studien legen nahe, dass wir uns vor allem von solchen Tieren angezogen fühlen, die uns ähneln oder, besser gesagt, die unserem Wertesystem entsprechen. „Wie der Herr, so's Gescherr“ – diese Redewendung scheint sich somit in Bezug auf unsere Haustiere zu bestätigen.

Dass das freilich nicht auf jeden Einzelfall zutrifft, ist völlig klar. Aber vielleicht erkennst du dich ja in der folgenden Charakterisierung wieder?

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1.) Katze

„Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal“, sagt man. Katzenbesitzer lieben jedoch die Unabhängigkeit und den Dickkopf ihrer Samtpfoten – denn so sind sie auch. Sie hinterfragen Normen, Ehrlichkeit ist ihnen wichtiger als Anpassung, sie sind kreativ und fantasievoll.

Gleichzeitig sind sie aber oft auch ängstlich und unsicher. Ein gemütlicher Schlafanzugtag, an dem die Katze irgendwann vorbeikommt, um sich anzuschmiegen, ist ihnen daher lieber als Partys mit oberflächlichem Smalltalk.

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2.) Schlange

Wer sich Schlangen, Leguane oder Eidechsen hält, liebt das Abenteuer. Besitzer von Reptilien sind offen für neue Erfahrungen, kommen mit ihrer kantigen, extravaganten Art aber nicht mit jedem klar – was ihnen allerdings auch herzlich egal ist.

Sie tauschen sich lieber mit Gleichgesinnten aus, die sie in Internet-Foren treffen. Da die Reptilienpflege sehr anspruchsvoll ist, sind ihre Besitzer häufig Kopfmenschen. Wie ihre Haustiere sind auch sie nicht so leicht zu durchschauen.

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3.) Fisch

Ein Aquarium ist für viele nicht zuletzt ein dekorativer Gegenstand. Aquariumsbesitzer lieben die Ruhe, die die Fische ausstrahlen. Im Beruf sind sie oftmals Stress ausgesetzt oder befinden sich viel auf Geschäftsreise. Umso wichtiger ist das Zuhause als ansprechender Ruhepol.

Aquariumsbesitzer sind geduldig und introvertiert, aber durchsetzungsstark. So wie sie sich der Einrichtung ihres Aquariums widmen, gehen sie auch im Alltag vor: planvoll und mit Sinn fürs Detail.

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4.) Pferd

Für weibliche Pferdefreunde steht weniger das Reiten als die Beziehung zu den klugen und sensiblen Tieren im Vordergrund. Das Pferd ist ein Vertrauter, der Halt gibt. Gleichzeitig fördert der Umgang mit den großen Tieren Durchsetzungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Das Pferd ist dabei ein Partner auf Augenhöhe. Der Gatte zu Hause muss sich damit anfreunden, erst an zweiter Stelle zu stehen.

Männliche Pferdebesitzer zeichnen sich durch großes Selbstvertrauen und Temperament aus. Bei ihnen ist das Pferd nicht selten ein Zeichen von Extravaganz, mit dem sie ihren gesellschaftlichen Status demonstrieren.

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5.) Rassehund

Besitzer von Rassehunden wissen bereits im Vorhinein, welche Eigenschaften sie von ihrem Hund erwarten. Stabilität und Planungssicherheit sind ihnen wichtig. Zugleich sind sie sehr gesellig: Sie wissen es, sich an Situationen anzupassen, und innerhalb ihrer Gruppe zeichnen sie sich durch Hilfsbereitschaft aus.

Liebhaber von Rassehunden schätzen aber auch feste Hierarchien. Für sie ist es keine Frage, dass ein höherrangiges Gruppenmitglied den Ton angibt und die Regeln des „Rudels“ befolgt werden müssen.

Je nach Rasse gibt es freilich große Unterschiede: Große Hunde zeugen von Selbstbewusstsein und innerer Ausgeglichenheit, kleine Hunde sollen häufig den individuellen Charakter ihres Besitzers unterstreichen.

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6.) Promenadenmischung

Ähnlich wie die Besitzer von Rassehunden sind auch die Freunde bunter Promenadenmischungen anpassungsfähig und gesellig. Nicht selten haben sie sich für einen Hund aus dem Tierheim entschieden – auch beim Menschen liegt ihnen das individuelle Schicksal ihres Gegenübers sehr am Herzen.

Somit sehen sie grobes Wettbewerbsgebaren eher kritisch. Sie fühlen sich als Teil des „Rudels“, nicht so sehr als Alphatier. Nicht selten ist ihnen der Hund ein loyaler Freund, der in einer kaltherzigen Welt Halt gibt.

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7.) Kaninchen

Kleintiere wie Kaninchen, Hamster oder Chinchillas deuten auf einen ausgeprägten Beschützerinstinkt hin. Besitzer solcher Tiere haben meist einen liebevollen und sensiblen Charakter. Auf Abenteuer können sie gut und gerne verzichten.

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8.) Vogel

Vögel sind äußerst intelligente und neugierige Tiere. Kuscheln kann man mit ihnen eher selten. Das trifft auch auf ihre Menschen zu: Sie sind äußerst aufgeschlossen, wissbegierig und extrovertiert. Mit ihrer Eigenwilligkeit fallen sie auf, verschrecken andere aber leider auch ab und zu. Wer einen Vogelbesitzer näher kennenlernt, der lässt sich gerne von seiner positiven Lebensauffassung anstecken.

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9.) Hund, Katze, Maus

Du nennst ganz viele verschiedene Haustiere dein Eigen? Keine Angst: Du hast keine multiple Persönlichkeit. Du bist einfach nur tierlieb. Mit deiner Empathie und Hingabe kannst du dich dabei nicht nur in die verschiedenen Bedürfnisse der Tiere hineinversetzen, auch andere Menschen finden bei dir immer ein offenes Ohr.

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Jedes Haustier und jeder Mensch ist einzigartig. Schaut man jedoch einmal genauer hin, stellt man fest, dass die besondere Vorliebe für ein bestimmtes Tier kein Zufall ist.

Übrigens: 15 häufige Fehler, die Haustierbesitzer machen, deckt dieser Artikel auf.

Quelle:

spektrum,

elle

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