Diese Eltern machen Lehrer wahnsinnig.

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Viele Eltern, deren Kinder eine schlechte Schulnote mit nach Hause bringen, geben den Lehrern die Schuld. In solch einer Situation müssen sich Lehrer dann so einiges gefallen lassen. Die Eltern feilschen um Noten, wissen in Erziehungsfragen alles besser und rechtfertigen so manch unmögliches Verhalten ihrer Sprösslinge auf absurde Weise. Den Lehrkräften wird sogar vermehrt mit dem Anwalt gedroht, um bessere Noten herauszuschlagen.

Darüber hat Stephan Borchers (39), Gymnasiallehrer für Englisch und Geschichte, jetzt ein Buch geschrieben. In „33 Eltern, mit denen Lehrer und Schüler rechnen müssen“ schildert er seine Erfahrungen über genau dieses Verhalten vieler Eltern, die ihn und seine Kollegen damit in den Wahnsinn treiben. Die folgenden 8 Eltern-Typen machen Lehrern das Leben besonders schwer:

 

bad parenting, part II

1.) Noten-Feilscher

Dieser Typ Eltern ist sicherlich am weitesten verbreitet. Gerade zum Ende des Schuljahres geraten viele oft in Panik und versuchen, beim Lehrer eine bessere Note für ihr Kind herauszuschlagen. Sätze wie: „Ich bin sicher, eine bessere Zensur könnte meiner Larissa helfen, sich im nächsten Schuljahr noch mehr anzustrengen“ oder: „Könnte man aus der 3+ nicht noch eine 2- machen? Das würde unsere Tochter total motivieren“ sind dabei keine Seltenheit. Sie wollen nicht einsehen, dass ihre Kinder womöglich einfach nur nicht ausreichend gelernt haben.

Madness

2.) Helikopter-Eltern

Bei sogenannten „Helikopter-Eltern“ wird alles und jeder als Gefahr angesehen, vor der das Kind geschützt werden muss. Deshalb kreisen sie unablässig um ihre Kinder. Selbstständigkeit ist dabei Fehlanzeige. Sie mischen sich in sämtliche Schulbelange ein, starten immer wieder neue Diskussionen und stellen jede Entscheidung des Lehrers in Frage, was diesen natürlich irgendwann zur Weißglut treibt.

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3.) Turbo-Eltern

Kaum ist der Nachwuchs auf der Welt, ist es mit der Faulenzerei auch schon vorbei. Frühkindliche Förderung, Privatschule, Ballett, Klavier und Rhetorik-Seminare stehen von Geburt an auf dem Tagesplan des Juniors. Freizeit ist schließlich nur etwas für Verlierer. Was ihre Kinder dazu sagen, ist ihnen dabei leider oft egal. 


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4.) Juristen-Jäger

Dieser Typ Eltern kommt immer häufiger vor. Hat man früher die Benotung des Lehrers noch akzeptiert und sein Kind für eine schlechte Note oder die Prügelei auf dem Schulhof gerügt, ist heutzutage der Lehrer an allem schuld und es wird gleich mit dem Anwalt gedroht. Nur allzu oft hören Lehrer von diesem Eltern-Typ Sätze wie: „Da wir die Bewertung unseres Sohnes nicht nachvollziehen können, werden wir juristische Schritte einleiten.“

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5.) Faulheits-Verteidiger

Hier ein Beispielsatz: „Kathrin könnte problemlos in jeder Arbeit eine Eins schreiben. Aber sie hängt lieber über ihrem Handy als über ihren Büchern.“ Dass man nicht gern zur Schule gehen oder Hausaufgaben machen will, war schon zu den Zeiten so, als die Eltern selbst noch zur Schule gingen. Daran, dass die Verteidigung der Faulheit ihrer Kinder diesen im späteren Berufsleben womöglich im Weg stehen könnte, denkt dieser Eltern-Typ jedoch oftmals nicht.

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6.) Workaholics

Workaholics kennen nichts anderes außer ihrer Arbeit. Sätze wie: „Elternabend – war der nicht erst letztes Jahr?“ hören Lehrer bei ihnen immer wieder. Sie haben bei ihrem hohen Arbeitspensum oft eben einfach keine Zeit, sich mit Elternabenden, Kuchenbasaren oder anderem zu beschäftigen. Da hilft auch kein Bemühen seitens der Lehrer.

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7.) Verhätschel- oder Wattebausch-Eltern

Sie sehen, ähnlich wie die Helikopter-Eltern, überall Gefahren für ihre Kinder lauern. Sie mischen sich ein, kritisieren ständig und versuchen ihre Kinder vor allem zu beschützen – und sei es auch nur vor „unangemessenen“ Lerninhalten, Kabbeleien auf dem Schulhof oder dem ungesunden Essen in der Mensa. Mit ihrem Kontrollzwang gehen sie den Lehrern dabei aber ganz schön auf die Nerven. 

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8.) „Socialmediaisten“

Diese Kategorie Eltern ist zwar bei allen Theateraufführungen, Fußballspielen und Musikabenden dabei, aber nicht wirklich anwesend. Die Eltern sind hauptsächlich damit beschäftigt, alles auf Foto oder Video festzuhalten, um später auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken mit ihren Kindern zu prahlen. Das eigentliche Event verpassen sie jedoch meistens, weil sie nur auf den Bildschirm ihres Handys oder der Kamera starren.

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Alle diese Elterntypen haben eines gemeinsam. Und zwar, dass sie natürlich nur das Beste für ihr Kind wollen. Dass sie dabei alle anderen, vor allem die Lehrer, wahnsinnig machen, merken sie selten. Jetzt mal ganz ehrlich, erkennst du dich in einem der Elterntypen wieder?

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